Mode-Lexikon

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TextillexikonEine kleine Hilfe um sich in den oft verwirrenden Ausdrücken in der Textil- und Modewelt zu orientieren.
Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben und wir sind auch bemüht das kleine Nachschlagewerk ständig zu aktualisieren.


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A

Acid Wash
Jeans werden mit chlorgetränkten Bimssteinen gewaschen und erhalten dadurch scharfe Kontraste.

Aged
Gealtert (aged), Kleidungsstücke werden durch mechanische oder chemische Verfahrensweisen künstlich gealtert

Anti Fit
Lässiger, überweiter Jeans- Style.

Antikdenim
Durch Sandstrahlen und Waschen erhält der Denim einen „Abnutzungs- Look (Antique).

Aran knitting
Die typischen Aran Muster sind grob gestrickte plastische Zöpfe, Rhomben und Noppen. Ihren Ursprung haben diese Muster auf den irischen Aran - Inseln, deren Einwohner ihre warmen Strickpullover mit keltischen Ornamenten verziert haben.

Authentic
Ein Finishing-Verfahren, bei dem der Abnutzungs- Look durch Stonewashing oder Enzyme-Washing entsteht. Auch ein Jeanswearbegriff für original Jeans-Qualitäten.

B

Baggy
Extrem weiter und lässiger Jeans- Style (z.B. für Skater). 

Basics
Artikelgruppen ohne besonderen modischen Anspruch, die aber hohe Umsatzbedeutung haben können.

Baumwolle
Naturfaser, aus der Baumwollpflanze gewonnen.

Bell Bottom
Jeans- Style aus der Flower- Power- Zeit der 70er Jahre. Markant durch niedrige Leibhöhe und sehr weit ausgestellte Fußweite. Heute in gemäßigter Form wieder in. Auch Flared Jeans genannt.

Biber
Koeperbindiges (K 2/1) Baumwollgewebe mit voluminösem Schussgarn. Beidseitig so stark gerauht, dass eine dicht geschlossene, flauschige Faserdecke (Rauhflor) entsteht. Auch Rauhcouverture genannt. Heute gibt es auch leinwandbindigen Biber, meist handelt es sich hier um mindere Qualität.

Bleichen
Der Weißgrad der Faser wird erhöht, d.h. natürliche Farbstoffe des Rohstoffes werden entfernt. Diese Vorbehandlung trifft für Gewebe zu, die nach dem Weben gefärbt werden sollen und erfolgt mit oder ohne Chlor.

Blue Denim
Denim mit im Indigo-Bad gefärbte, blauer Kette und hellem Schuss, klassische Ware für Jeans.

Boyfriend -Cut
Jeans im Boyfriend-Cut verfügen über einen lässigen Hüftsitz, große aufgesetzte Taschen - und sie sieht aus wie ein wenig zu weit geschnitten. Es sind Damenjeans im Männerlook, die sehr bequem sitzt und auch mögliche ungewollte Pfündchen an Hüfte und Oberschenkel kaschiert.

C

Cap
Schirmmütze

Casualwear
Oberbegriff für lässige aber nicht zu nachlässige Mode, in Anlehnung an die klassische Herren­bekleidung, jedoch zwangloser und bequemer.

Chemiefasern
Diese Fasern kommen nicht in der Natur vor. Sie werden künst­lich erzeugt und nach ihrer chemischen Zusammensetzung in Zellulose- und Synthesefasern unterschieden.

Chenille
Für den Veloursstoff, den wir Chenille nennen, muss zunächst ein spezielles Chenille-Garn hergestellt werden. Dafür wird eine so genannte Vorware gewebt und in Kettrichtung in schmale Streifen geschnitten. Wegen der seitlich herausstehenden, abgeschnittenen Fadenenden sieht es ein bisschen wie eine Raupe aus – verwebt man es als Schussgarn, verleiht es dem Stoff eine samtähnliche Optik und Haptik. Der Chenille ist strapazierfähig, wärmend und meist blickdicht und kann sowohl als Dekostoff wie auch als Bezugsstoff genutzt werden.

 Cl-Bekleidung
Individuelle Firmen Imagebekleidung im Firmendesign. Oft mit dem Logo der Firma veredelt.

Crash
ist eigentlich die englische Bezeichnung für „Zusammenstoß“. In der Mode bezeichnet es eine zerknittert wirkende Stoffstruktur, wie sie zum Beispiel dem Panné-Samt oft verliehen wird. Übrigens: Mit „Crinkle“ – meist im Zusammenhang mit Baumwolle gebraucht – meint man dasselbe, nur dass die Fältelung etwas feiner ist.

Cord
Der Name des Gewebes leitet sich aus dem französischen Begriff „Corde du Roi“ ab. Er bedeutet „Schnurgewebe des Königs“. In Deutschland ist Cord auch unter dem Begriff „Manchester“ für Manchesterhosen bekannt, abgeleitet von dem Ort in England, in dem Cord gewebt wurde. Typisch für Cord ist seine Rippenstruktur mit unterschiedlichsten Rippenbreiten, z.B. für Feincord oder Mittelcord.

 D

Denim
- ist ein strapazierfähiger Baumwollstoff, der hauptsächlich für Jeansmode verwendet wird. Die fertig konfektionierten Kleidungsstücke erhalten durch unterschiedliche Auswaschverfahren (z.B. stone-washed) ihren modischen Look. Die Stärke des Stoffes wird durch die Gewichtsangabe in Unzen angegeben.

Drill
Kräftiger gewebter Baumwollstoff, ähnlich dem Denim, meist khakifarben. Wird aufgrund seiner Festigkeit gern für Arbeitskleidung und Kinderkleidung genommen

E

Enzyme Wash
Die dem Waschvorgang beigefügten Enzyme lösen Farbpartikel aus gefärbten Geweben. Der biologische Waschprozess verursacht weniger Ab­fall als mechanisches Stonen, erzielt aber vergleichbare Ergebnisse und macht das Gewebe gleichzeitig ge­schmeidiger.

F

Farbechtheit
Unter Farbechtheit versteht man die Widerstandsfähigkeit von Färbungen gegenüber unterschied­lichen Einwirkungen. Der Grad der gewünschten Farbechtheit richtet sich nach der Art der Beanspruchung und der Verwendung.

Färben
Bearbeiten von Garnen oder Stoffen mit Hilfe natürlicher oder künst­licher Farbstoffe.

Faser
Sammelbezeichnung für feine Gebilde in unterschiedlicher Länge, die zu Garn versponnen werden können. Unterschieden werden Naturfasern und Chemiefasern.

Faserlänge
Je länger eine Baumwoll­faser ist, desto feiner ist sie und kann zur Herstellung feiner Garne eingesetzt werden.

Filz
ist ein Faserverbundstoff aus losen, nicht gesponnenen (Tier-)haaren (Haarfilz), oder Wollen (Wollfilz). In einer langen Walkprozedur entsteht unter Einwirkung von Druck, feuchter Hitze und Reibung der strapazierfähige und ausgesprochen wärmende Filz. Der Filz ist somit kein Gewebe, sondern ein Vlies.

Flag
Kleine eingenähte Flagge mit Namenszug der Marke. Eine andere Bezeichnung ist Tab.

Fleece
Material, meist aus Polyester, mit gerauhter Oberfläche, das sich besonders in den interkollektionen der Activewear unentbehrlich gemacht hat. Weitere Pluspunkte: Weich, leicht und wasserabstoßend.

Flockprint
Durch Aufbringen von Klebemitteln und das anschließende Bedrucken wird eine samtartige, plasti­sche Musterung erreicht.

French Cut
Sehr enge Girls- Jeans, als zweite Haut bezeichnet.

Frotté
Kleiderstoff mit einer unebenen Oberfläche, erzielt durch Effektzwirne, die abwechselnd kleine Knötchen und Schlingen enthalten.

Futterware (Single Jersey Inley)
Eine einflächige, meist rundgewirkte Maschenware, bei der zusätzlich ein weicher Futterfaden so eingebunden ist, dass er durch einen Deckfaden auf der Vorderseite unsichtbar bleibt. Fer­tigwaren zeigen auf einer Warenseite rechte Maschen und können auf der Rückseite stark geraut sein.

G

Garne
Viele Einzelfasern werden zu einem Garn gedreht (Spinnen).

Garnfärbung
Das Garn wird gefärbt und für mehrfarbige Zwirne eingesetzt.

Größen

Damen


D

US

Oberweite cm

Taillenweite cm

Hüftweite cm

34

S

78-81

62-64

86-89

36

S

82-85

65-67

90-92

38

M

86-89

68-71

93-96

40

M

90-93

72-75

97-100

42

L

94-97

76-79

101-104

44

L

98-101

80-84

105-107

46

XL

102-106

85-89

108-112

48

XXL

107-112

90-94

113-117

50

 

113-118

95-100

118-123

 

Damenoberbekleidung international

D/NL

B/F

E

GB

I

JP

US

34

38/34N

40

8/30

36

9

6

36

40/36N

42

10/32

38

11

8

38

42/38N

44

12/34

40

13

10

40

44/40N

46

14/36

42

15

12

42

46/42N

48

16/38

44

17

14

44

48/44N

50

18/40

46

19

16



Herren

Deutschl.

US

Brustumfang cm

Bundweite cm

44

S

86-89

75-78

46

S

90-93

79-82

48

M

94-97

83-86

50

M / L

98-101

87-90

52

L

102-106

91-94

54

XL

106-109

95-99

56

XXL 110-113

 100-104



 

Herren

international

 

D/B/E/F/I/NL

GB/US

JP

46

36

M

48

38

ML

50

40

L

52

42

LL

54

44

XL

56

46

 

58

48

 


H

Halterneck
Von der Büste um den Nacken geführter Träger an Tops, Kleidern, BHs, Bade- und Strandmode.

Handweb-Optik
Lockere und etwas poröse Gewebe aus Garnen mit unregelmäßigen Verdickungen, die wie handgesponnen wirken.

Hawaii-Druck
Farbenfrohe Muster, die an die folkloristischen Dessins von Hawaii erinnern (Südsee-Szenen oder tropische Blumenmuster).

Heavy Jersey
Schwerer Jersey mit deutlichem, grobem Maschenbild.

Hip-Hop-Stil
Von amerikanischer Hip-Hop-Musik beeinflusste Streetwear- Richtung. Typisch sind weite Baggy-Hosen und lässige Sweatshirts.

Hip-Strings
Strings, die tief auf den Hüften sitzen.

Hopsack
Grobes, poröses Gewebe in Panama-Optik (ursprünglich: Sackleinwand).

Hot Pants
Extrem kurze, knapp sitzende Shorts.


I

Inch
Jeans werden meist in amerikanischen Inchgrößen angeboten. Ein Inch entspricht exakt 2,54 Zentimetern. Bundweite (engl. waist) und Schrittlänge (engl. inseam) bestimmen die Größe.

 

Konfektionsgröße

Inch-Größe
 

40

28/30

 

42

29/30

 

43

30/30

Normale

44

30/30

Größen

46

32/32

 

48

33/32

 

50

34/32

 

52

36/34

 

54

38/34

 

56

40/34

 

88

29/32

Schlanke

90

30/34

Größen

94

31/34

 

98

33/34

 

23

33/30

 

24

35/30

Untersetzte

25

36/30

Größen

26

38/32

 

27

40/32

Indigo
Tief dunkelblauer Farbstoff der aus den Blättern der Indigopflanze gewonnen wird. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Ostindien, China und Südamerika. Der älteste organische Farbstoff wird traditionell zum Färben (Dyeing) von Denim verwendet und bleicht allmählich auf natürliche Weise aus. Seit 1900 wird in Deutschland kein Naturindigo mehr eingeführt. Heute wird die Farbsubstanz auf chemischem Wege hergestellt. Die erste künstliche Herstellung des Indigo- Blaus gelang 1878 Adolf von Baeyer.

 

Interlock
Interlock ist die Kombination zweier 1/1 Rippenwaren. Auf beiden Warenseiten sind nur rechte Maschen sichtbar, weil sich die linken Seiten der Maschen alle im Innern des Gestricks befinden. Ware ist dehnbar.

J

Jeans
Sind in klassischem Sinne legere Hosen aus schwerem Indigo- Denim mit fünf Taschen, sechs Nieten, auffallender Steppnaht (Stitching), fünf bis sieben Gürtelschlaufen und einem Knopf- oder Reißverschluss.

Jersey
Feinmaschige Maschenware für Oberbekleidung in Single oder Double-Qualitäten.

Jumper
Locker und gerade fallendes hüftlanges pulloverartiges Oberteil zum Schlüpfen.

K

Krumpfen
Vorwegnahme des Einlau­fens von Textilien.

L

Label
Englisch = Schutzmarke. Deshalb aus dem englischen eingedeutschte alternative Bezeichnung für das Wort Marke.

Leder
Als Leder, Echt Leder oder mit einem Ausdruck, der nach der Verkehrsauffassung auf Leder oder auf eine Lederart (Rindbox, Nappa, Nubuk, Saffian, usw.) hinweist, darf beim Angebot oder Verkauf nur ein Material bezeichnet werden, das aus der ungespaltenen oder gespaltenen tierischen Haut bzw. dem Fell durch Gerben unter Erhaltung der gewachsenen Fasern in ihrer natürlichen Verflechtung hergestellt ist.

Logoprints
Drucke eines Markenzeichens auf Bekleidungsartikeln, die zur Steigerung des Bekanntheitsgrades mal größer mal kleiner, auch in verschiedener Zahl und Häufung z.B. auf T-Shirts und Sweats oder bei Sporttrikots zu finden sind.

Lycra
Hochwertige Elasthanfaser. Geschützter Markenname. Lycra ist ein gummielastisches, verklebtes Endlosgarn - nicht verwechseln mit Stretch.

M

Maschenware
Textilien (Wirkware oder auch Strickwaren), bei denen eine Fadenschleife in eine andere hineingeschlungen ist.

Melange
(Melierte Garne) Fasern verschiedener Färbung werden miteinander versponnen.

Mercerisieren
Veredelung von Baumwolle mittels Natronlauge.

Mischgewebe
Material aus zwei oder mehreren Faserfamilien. Man unterscheidet Mischungen aus Naturfasern, Mischungen aus Kunstfasern oder Mischungen aus Natur- und Kunstfasern. In der Regel definiert der Verwendungszweck die Mischung.

N

Neopren
 Wasserdichtes, wärmendes Material, ursprünglich für Tauchanzüge.

Neutrals
 Unauffällige Farben, die zu allem passen.

Nubuk
Zurichtungsart für feinste, leichte Lederarten mit samtiger Oberfläche. Es wird in erster Linie für hochwertige Lederbekleidung, Schuhe und Handschuhe verwendet.

Nylon
Gattungsbegriff für Polyamid 6.6. Ursprünglich handelt es sich um den Markennamen der ersten Polyamid-Faser aus dem Hause DuPont. Nylon ist besonders pflegeleicht, strapazierfähig, knittert nicht und trocknet schnell. 

O

Öko-Tex-Standard
Immer öfter entspricht Bekleidung dem von unabhängigen Forschungsinstituten entwickelten international festgesetzten Öko-Tex-Standard. Er bietet Gewähr für ökologische Verträglichkeit. Nach den Richtlinien des Öko-Tex Standards ioo darf der Anteil von Formaldehyd, Pestiziden und Schwermetallen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Darüber hinaus werden der pH-Wert, die Schweiß- und Wasserechtheit ermittelt.

Outdoor-Bekleidung
Bezeichnung für bequeme und nützliche Freizeitbekleidung. Im engeren Sinne Schutzbekleidung gegen Wind, Kälte, Regen.

Overlock-Naht
Besonders dehnfähige Naht, die zum Versäubern von Kanten und zum Zusammennähen von elastischen Stoffen dient.

P

Paspel
 Wulstiges Band, das zur Verzierung von Kanten und Nähten verwendet wird; oft kontrastfarbig.

Passform
Bezeichnet den Sitz eines Kleidungsstückes. Ist in erster Linie von der Schnittführung, aber auch vom Material abhängig.

Pflegekennzeichnung
Im Gegensatz zur Textilkennzeichnung freiwillige Kennzeichnung von Textilien und Bekleidung mit international vereinbarten Symbolen. Dient als Hilfe für die richtige Behandlung der gekennzeichneten Ware für Verkäufer, Verbraucher und Reinigung.

Pique
Auch Pikee; Gewebe mit einer Tuchbindung auf der Warenoberseite und flottierender Steppkette auf der Unterseite. Klassisches Material für Polo-Shirts.

Polarfleece
Weiches, wärmendes, Wind abweisendes und elastisches Material aus 100 % Polyester mit hohem Tragekomfort.

Polo-Shirt
Hemd mit halber Knopfleiste, die in einen Auslegekragen übergeht.

Q

Querrips
Stoffe mit deutlicher Rippenbildung im Schuss. Die Schussfäden werden durch die hohe Kettdichte völlig verdeckt.

R

Polyesterfasern
Eine Sammelbezeichnung für Chemiefasern, die im Schmelzverfahren aus Polyestern hergestellt werden. Sie sind beständig gegen Säuren, besitzen eine große Reißfestigkeit und hohe Elastizität.

Rauen
Behandeln von Gewebeoberflächen mit kratzenden Werkzeugen, die durch Herauslösen von Einzelfasern aus dem Gewebeverband eine deutliche Flaumdecke erhalten.

Rip-Stop
Oberflächenstruktur aus leichtem, abriebfestem und reißfestem Nylon oder Polyester.

Rippware
Feine, elastische Kulierware mit Rippenstruktur. Feinripp ist ein Klassiker für Unterwäsche und T-Shirts.

S

Samt
Gewebe mit einem Flor, der das Grundgewebe etwa 2-3 mm überragt. Bei höherem Flor spricht man von Plüsch.

Sanfor
Verfahren zur Anti-Krumpf-Ausrüstung. Auf einer Spezialmaschine wird unter dem Einfluss feuchter Hitze eine Breiten- und Längenkrumpfung erzwungen.

Seide
Seide ist die Bezeichnung für die aus den Gespinsten mehrerer Tierarten gewonnen, aus Proteinen bestehenden natürliche Fäden, die als Textilrohstoffe verwendet werden. Die sogenannte Naturseide. Die Faser ist sehr leicht und geschmeidig, sehr reißfest, temperaturausgleichend, saugfähig, antistatisch und sieht sehr edel aus.

Shirt (Engl.: Hemd)
Alle Oberteile vom T-Shirt bis zum Sweatshirt, die - eng oder weit- drunter oder drüber getragen werden.

Siebdruck
Auch Direktdruck. Die Druckmotive werden direkt auf das zu bedruckende Textil aufgebracht. Kostengünstige Veredelungsmethode, vor allem bei hohen Auflagen. Darstellung der gesamten Farbpalette und aller Motive durch sog. Rasterdrucke möglich.

Single Jersey
Ist von der Technik des Handstrickens abgeleitet, alle Maschen einer Reihe sind aus ein und dem selben Faden gearbeitet. Kennzeichen: eine Seite zeigt nur rechte und die andere Seite nur linke Maschen.

Skinny
Durchgehend eng geschnittene Jeans, praktisch die Fortsetzung der Leggins.

Sportswear
Sammelbegriff für lässig­ sportliche Bekleidung.

Stick
Hochwertigste Form der textilen Veredelung. Man unterscheidet zwischen der Direkteinstickung bei der auf das Textil gestickt wird und Stickemblemen, die durch aufnähen auf das Textil aufgebracht werden.

Strickware
Alle für Oberbekleidung verwendbaren Maschenwaren.

Style
Bedeutet eigentlich Stil, wird aber auch im Zusammenhang mit der Mach­art, also dem Modell eines Kleidungsstücks benutzt.

Sweater
Grob gestrickter Wollpulli mit Kragen und langem Arm, meist aus innen gerautem Baumwolltrikot.

Synthesefasern
Chemiefasern aus Polymeren, die durch Polyaddition, Polykondensation oder Polymerisation entstanden sind. Verbreitete Formen sind: Polyamid, Polyester, Polyacryl.

T

Transferdruck
 
Auch Umdruckverfahren. Sammelbezeichnung für alle Druckverfahren, bei denen zunächst ein Papier oder ein anderer Druckträger bedruckt wird und das Motiv dann durch Druck und Temperatur auf den Stoff übertragen wird.

T-Shirt
Aus dem kurzärmeligen Turner­ Trikot hervorgegangenes legeres Oberbekleidungsstück. Flach ausgebreitet hat es die Form eines T's. Inzwischen Sammelbegriff für Top's aller Art .

Tumblen
Trocknen von Textilien im Trockner.

U

Uni
Einfarbige Gewebe, die aber in sich gemustert sein können.

Unisex
Bekleidung, die für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet ist.

UV-Standard 801
Dieses Zertifikat sagt aus, dass die Textilien nach diesem Standard getestet sind. Der sog. Protect-Faktor (Sonnenschutz-Faktor) gibt an, um wie viel länger man sich mit einem solchen Textil der Sonneneinstrahlung aussetzen kann als ohne Sonnenschutz.

V

Veredelung
Summe aller Nachbehandlungen jeder Art textiler Flächengebilde. Dazu gehört zum Beispiel Drucken und Färben.

Velours
(lat. villosus „zottelig“) Allgemeinbezeichnung für Samte und samtartige Gewebe mit kurzer, aufgerichteter Faserdecke aus aufgeschnittenen Polschlingen (Velours frisé = gekräuselt) oder nicht aufgeschnittenem Pol (Velours epinglé = gestichelt). Ferner auch Allgemeinbezeichnung für Gewebe mit aufgerauter, geschorener und gebürsteter Oberfläche (Veloursdecke). Als Veloursteppiche bezeichnet man alle Teppiche mit aufgeschnittenen Polschlingen.

Vintage
Unterschiedliche Bedeutung:
1. Behandlung, bei der zum Beispiel durch extremes Stone- Washing ein stark abgenutzter oder alter Look erzielt wird.
2. Historische Jeans, entweder bereits getragen oder im Originalzustand auf Lager gehalten.

Viskose
Ebenso wie Baumwolle eine Faser auf Zellulosebasis, allerdings nicht natürlich gewachsen sondern im chemischen Prozess (Viskoseverfahren) entstanden.

V- Neck (Engl.)
V-förmiger Ausschnitt an z.Bsp. bei Pullovern oder Shirts.

W

Watch Pocket
Auch Coin- Pocket (übers.: Münzgeld - Tasche).
Die kleine fünfte Tasche der Five- Pocket ist in die rechte Fronttasche eingearbeitet.

Wirken
Beim Wirken entsteht im Gegensatz zum Weben, bei dem die Fäden ja rechtwinklig verkreuzt werden, ein Stoff aus verschlungenen Maschen.

Wolle
Als Wolle bezeichnet man die aus dem Haarvlies von Schafen gewonnenen, vor allem aus Wollhaaren (Unterhaar) bestehenden spinnbaren Fasern, die als Rohstoffe für Textilien verwendet werden. Im weitesten Sinne ist Wolle auch die Bezeichnung für die von anderen Säugetieren, insbesondere Angora- und Kaschmirziegen, Kamelen und Angorakaninchen, gewonnenen spinnfähigen tierischen Haare. Im Gegensatz zu der meist einfach Wolle genannten Schafwolle, werden diese mit einem ihre Herkunft bezeichneten Vorsatz versehen.

X

X- Dyes
Mischgewebe, bei denen die Fäden für die Kette und den Schuss aus unterschiedlichen Materialien sind und daher den Farbstoff beim Einfärben unterschiedlich annehmen. Es entstehen zweitönige Farbeffekte

X-Linie
Silhouette, bei der die Taille betont wird und die zum Saum hin weit ausschwingt. Die Schulterlinie verläuft in ihren natürlichen Proportionen oder wird verbreitert.

Y

Young Fashion
Sammelbezeichnung für junge modische Kleidung, zu der auch Jeans- und Sportswear zählen.

Z

Zigarettenhose,
Schmale, gerade Hose, meist mit Bügelfalten.

Zipper
Ist das englische Wort für Reiß-Verschluss. Praktisches Gestaltungsmerkmal, das speziell in der Sportswear sehr beliebt ist.

Zwirn
Mindestens zwei Garne werden zu einem Zwirn verdreht (verzwirnt).